Bäderarchitektur

Villa Imperial

Ostseebad Binz

Übersicht


Baujahr
1995
Standort
Ostseebad Binz
Straße
Strandpromenade 20

Beschreibung


Frühere Hausnamen: Villa Hofburg

Architektur: Im Buch „Pommersche Bäderarchitektur“ von Wolfgang Schneider & Torsten Seegert wird das Haus unter anderem wie folgt beschrieben: „Dieses sechsachsige Gebäude datiert aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Der zweigeschossige verputzte Hauptbaukörper wird auf der Seeseite von einem dreigeschossigen Mittelrisalit unter einem hohen Giebeldach ergänzt. Rechts vor dem ausgebauten Dachgeschoß befindet sich ein oberhalb des Obergeschosses angesetzter polygonaler Eckturm mit einer geschwungenen Haube als Dachabschluss.“

Baujahr: 1903

Historie/Besitzer bis 1945: Edmund Staub ließ die Villa Imperial direkt an der Strandpromenade errichten. Neben der Familienpension mit ihren 26 Zimmern verfügte das Haus seit etwa 1908 über eine Spezialweinhandlung. Diese wurde schon bald als „Weinhaus Hofburg“ bezeichnet. Um 1925 trug dann auch das Haus erstmals den Namen „Villa Hofburg“ und wurde durch die Witwe von Edmund Staub, Frau Emma von Olszynski (verw. Staub), weitergeführt.
In einem Reiseführer („Ostseebad Binz auf Rügen – Praktische Winke) von 1928 wird das Haus Hofburg wie folgt beschrieben: „Familien-Pension. Vor dem Familienbad und der Landungsbrücke gelegen. Herrliche Aussicht auf Meer und Wald. Fließendes Wasser in den Zimmern. Bad im Hause. Hohe große Zimmer mit Balkon, Veranda, Loggia. Für bescheidene Ansprüche kleine Zimmer vorhanden. Anerkannt vorzügliche Verpflegung. Für Kinder extra Küche. Es wird an kleinen Tischen gespeist. Vor- und geschützter Hintergarten …“ Spätestens im Jahr 1939 wurde Ludwig Wenninger als Besitzer der „Hofburg“ benannt.

DDR-Zeit: Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte vorerst eine Nutzung durch die russische Besatzungsmacht als Kommandantur und später eine Umnutzung als Wohnhaus.

Nach 1990: Ihre ursprüngliche Bestimmung und ihren Namen erhielt die „Villa Imperial“ erst im Jahre 1998 mit dem Umbau zum Hotel durch die Familie Löw zurück.

Heutige Nutzung: Privatgeführtes Hotel garni

Fotos: Sammlung Löw, Lutz Grünke

Text: Klaus Boy, KV Binz

Standort




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P.S.: Wir bedanken uns recht herzlich bei allen teilnehmenden Villen und Häusern sowie bei Klaus Boy (Binzer Reiseleiter) für das Engagement und die Unterstützung bei der Erstellung des QR-Code-Pfades. Wünschen Sie ausführlichere Informationen zu den prachtvollen Bauten, empfehlen wir Ihnen die wöchentlich stattfindenden Ortsführung (mittwochs um 10 Uhr).