Strandhotel Binz

Bäderarchitektur

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Ostseebad Binz
Strandpromenade 33

Frühere Hausnamen: Villa Lissek Architektur: Aus dem Buch „Bäderarchitektur“ von Wilhelm Hüls & Ulf Böttcher: „Die Fassade … ist eindrucksvoll gegliedert. Schräge Wände zwischen dem Mittelteil und den Seiten lockern sie auf. Breite Gurtgesimse treten dadurch noch stärker hervor und betonen die horizontalen Linien. Die massiv gebauten Loggien dürften ursprünglich offen gewesen sein. Das aufwendige Dach mit Turm und Gauben lässt sich vom Strand aus gut betrachten. Passend zur barocken Turmhaube legte der Baumeister das ovale Fenster im Dachgeschoss auf die Längsseite und verformte es spielerisch.“ Eröffnungsjahr: 1911 Historie/Besitzer bis 1945: Albert Lissek eröffnete 1911 sein Haus. In der Anzeige von 1912 ist zu lesen: „Haus 1. Ranges mit allem Komfort der Neuzeit eingerichtet. Direkt am Strande 6. Haus rechts vom Kurhause, vis-a-vis dem Damenbad gelegen. Elektrisch. Licht in allen Räumen. 27 Zimmer 3 Küchen.“ Werbung in dieser Art ist bis 1939 nachweisbar. DDR-Zeit:  Während der DDR-Zeit wurden die Räumlichkeiten als Mietswohnungen genutzt. Nach 1990: 1994 ließen die neuen Besitzer – Herr Preussker und Gebrüder Nielsen – das Haus rekonstruieren. Im Keller wurde das Restaurant „Fischmarkt“ eingerichtet. Die Wiedereröffnung als Hotel erfolgte dann 1995. Heutige Nutzung: Hotel mit Fischrestaurant Wissenswertes/Anekdoten:  Hoch über dem Meeresspiegel kann man saunieren. Im Zwiebelturm des Hauses befindet sich eine finnische Sauna. Fotos: Lutz Grünke, KV Binz, Sammlung KV Binz, Strandhotel Binz Text: Klaus Boy